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Signalreiten
Diese aus der isländischen Gebrauchsreiterei entlehnte
Reitweise erinnert entfernt an die Westernreitweise und ist gekennzeichnet durch die minimale, signalmäßige Einwirkung des Reiters. Der Zügel wird beim Signalreiten locker und
ohne Anlehnung gehalten, der Sitz des Reiters ist solange passiv und entlastend, bis
er durch ein feines Signal über Stimme, belastende Gewichtshilfen, leichte
Zügel- und Schenkelhilfen das Pferd zu Tempo- oder Richtungswechsel veranlasst.
Diese Reitweise ist für den Schüler besonders leicht
verständlich und durch die wenigen logischen Hilfen gut umzusetzen. Gleichzeitig
gewährleistet das Signalreiten, dass der unsichere Reiter das Pferd nicht durch
dauernden Zügelzug stört, oder auf der Suche nach der eigenen Balance den
Pferderücken ungünstig belastet. So bleiben die Lehrpferde gesund,
motiviert und reaktionsschnell und helfen ihren Schülern zu vielen schönen
Erfolgserlebnissen.
In der Ausbildung junger Pferde
hat sich das Signalreiten vielfach bewährt und auch für Ausgebildete Reitpferde
stellt es eine gute Möglichkeit zur Korrektur dar oder ist eine entspannende
Ergänzung zum gewohnten Reitstil.
Die Krönung des Signalreitens ist das
Reiten mit Halsring - einem Reifen aus Lassoseil, der um den Pferdehals gelegt
wird und alle weiteren Zäumungen ersetzt.
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