Vom 10. bis 12. Juli schlugen auf Hof Isegrim die Herzen im
Viertakt.
Der Kurs begann in kleiner Besetzung. Birthe und Fridi mussten
erst den Arbeits- und Familienalltag abschütteln um sich auf die
kommenden Tage einzustimmen.
Die
anderen Teilnehmerinnen waren zunächst durch Ferienreisen oder
Arbeitseinsatz verhindert...
Nachdem
die kleine Truppe mental eingestimmt war, wurde die Videokamera
gezückt und es ging zur filmischen Bestandsaufnahme auf die große
Bahn.
Die
anschließende Auswertung brachte einige Erkenntnisse mit sich und
unter Anderem die Einsicht, dass Nieselregen und Pfützen eine
Herausforderung für töltende Pferde, deren Reiter und ihre
Reitlehrerin darstellen.
An
den folgenden Tagen wurde hartnäckig bei durchwachsenem Wetter
geritten und es entstanden einige schöne und aussagekräftige
Bilder:
Birthe
und Nótt:
Gute
Vorbereitung ist die Basis für den Tölt. Birthe lernte vor allem
die Ecken zu schätzen. (ich erwähne hier zusammenfassend für alle
folgenden Bilder, dass an Birthes zweifelhafter Einstellung zum
Tragen von Reitkappen leider nicht zu rütteln war ;)
Nicht
nur das Pony wurde gymnastiziert, sondern auch auch die Reiterin
sorgte für Geschmeidigkeit in Rumpf und Gliedern.
Zum
besseren Verständnis und zur Verfeinerung der Anlehnung und
Zügeleinwirkung wurde zwischendurch mit Gummiband geritten. (Der
reguläre Zügel muss dabei immer verfügbar bleiben!)
Auch im
Tölt konnte Birthe ihre Nótt in geschmeidigen Biegungen....
...und
auch im sehr ordentlichen Schulterherein reiten.
Im
Geradeaus machen die beiden nach so viel vorbereitender
Arbeit eine gute Figur.
Friderieke und Hamradis:
Auch
Fridi und ihr Radischen bereiteten sich mit gymnastizierender
Arbeit im Schritt auf das Tölten vor.
Im Vorwärts-Abwärts kam der Pferderücken zum Tragen. (apropos
Tragen: das Tragen einer Reitkappe ist auch auf dem Rücken des
bravsten Ponys zu empfehlen! )
Auch in
einem Töltkurs wird mal getrabt. Fridi übte konzentriert am
Entlastungssitz - hier noch etwas krumm...
Wenig
später deutlich ausbalancierter - was mit einer klaren
Verbesserung der Bewegungsqualität des Pferde belohnt wurde.
Die
ersten Runden im Tölt waren noch etwas holperig...
..doch
nach intensiver Arbeit waren schöne Erfolge zu verbuchen.